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Cloud-Computing: Die Vorteile für mobile Menschen  

Was ist Cloud-Computing? Stellen Sie sich vor, auf Ihrem PC sind keinerlei Programme mehr gespeichert und keinerlei Daten. Dort gibt es nur ein einziges Programm: Das Programm, mit dem Sie ins Internet gehen. Über das Internet werden Sie dann mit einem Rechner von großer Rechenkraft verbunden. Auf eben diesem Rechner liegen nun all die Programme, die Sie täglich nutzen. Sie können dort ein Textverarbeitungsprogramm aufrufen und einen Brief schreiben und abspeichern - aber nicht mehr auf dem eigenen Rechner sondern auf dem Zentralrechner. Sie schließen Ihren Fotoapparat an den eigenen PC an und schicken die Fotos auf den Zentralrechner, dort werden Sie abgespeichert. Nun können Sie diese Fotos jederzeit aufrufen und mit einem der vielen  Bildbearbeitungsprogramme bearbeiten, die dort zur Verfügung stehen. Das so bearbeitete Foto speichern Sie ebenfalls im Zentralrechner ab. Das ist Cloud Computing.

Wenn Sie all das nicht mit dem PC sondern mit dem internetfähigen Handy, dem Smartphone, dem Laptop oder dem Tablet-PC machen und dabei nicht per DSL- oder Fernsehkabel sondern per Funk mit dem Zentralrechner verbunden werden – dann spricht man von Mobilem Cloud Computing. Wer sich über Cloud-Services im Zusammenhang mit dem Mobilfunk der vierten Generation informieren möchte, dem empfehlen wir das LTE-Portal lte.info.    

Wozu brauche ich  Cloud-Computing?

Sie fragen sich: Wozu brauche ich Cloud-Cumputing?

Die erste Antwort: Es ist billiger. Sie müssen keine teure Software kaufen, sondern mieten die Software – also das jeweilige Programm wie Schreibprogramm oder Foto-Bearbeitungsprogramm - nach Bedarf für wenig Geld. Teure Fehlkäufe sind so ausgeschlossen: Sie können mit einem ganz einfachen Grafik-Programm anfangen und dann auf ein kompliziertes umsteigen – je nach Bedarf. Sie können ein Programm einfach ausprobieren und es dann gar nicht mehr nutzen. Und Sie sparen bei der Hardware: Weil alle Rechenoperationen der betreffenden Programme von den Prozessoren des Zentralcomputers durchgeführt werden, können Sie auch hier nach Bedarf mal wenig (bei einem Schreibprogramm) oder mal viel Rechenkraft (bei einem aufwändigen Grafik-Programm)   mieten. Sie brauchen keine Festplatte zum Speichern und nur einen kleinen Prozessor, der die Internet-Verbindung  managt. Ihr PC wird abgespeckt – Fachleute nennen das thin client - und ist nun ebenfalls sehr billig zu haben.

Der zweite Vorteil: Sie können besser in Gruppen arbeiten. Sie können verschiedene Ordner auf dem zentralen Rechner anlegen und dort verschiedenen Menschen den Zugriff erlauben – beispielsweise den Freunden und Verwandten auf Ihre Urlaubsfotos. Oder den Arbeitskollegen auf Entwürfe zu dem Projekt, an dem sie gerade gemeinsam arbeiten.

Der dritte Vorteil: Dieser Zugriff ist prinzipiell unabhängig von der Art des Geräts, das Sie benutzen. Die Dokumente die Sie abspeichern, können Sie unterwegs auf Ihrem Smartphone lesen oder zuhause auf dem PC. Oder Sie können auf dem Smartphone einen kurzen Entwurf für einen Text oder eine Grafik machen und ihn zuhause am PC mit größerem Bildschirm abrufen und ausarbeiten.

Wozu brauche ich mobiles Cloud-Computing?

All diese Vorteile des Cloud-Computing gelten auch für mobiles Cloud Computing. Sie treten dort sogar noch schärfer hervor. Mit mobilem Cloud-Computing kann die Welt des mobilen Internet für Menschen zugänglich werden, die sich auf absehbare Zeit kein teures Smartphone leisten können, so schätzen Experten. Denn bei Cloud Computing reichen sehr einfache Geräte aus, um vergleichsweise üppige Programme auszuführen.     

Dazu kommen andere technische Vorteile: Während moderne PCs schon ziemlich viel Rechenkraft und sehr viel Speicherplatz bieten, kann man internetfähige Handys und Smartphones nicht unbegrenzt aufrüsten. Erstens weil man in den zur Verfügung stehenden Raum nicht beliebig viel Prozessoren und Speicher einbauen kann. Zweitens weil diese Geräte von Akkus mit Strom versorgt werden. Und da gelten die ehernen Gesetze der Physik: Viel Rechenkraft verbraucht viel Strom, wenig Rechenkraft wenig Strom.

Mobiles Cloud-Computing sorgt also dafür, dass Sie mit dem Handy oder Smartphone vieles machen können, was sie bislang nur am PC tun konnten – und dass der Akku Strom spendet, als ob das alles gar nichts wäre. Speziell zu Fragen im Zusammenhang mit Cloud Computing und LTE-Handys findet man auf www.lte-smartphone.de zahlreiche Artikel.

Autor: MN