Infrastructure-as-a-Service

Bei Infrastructure-as-a-Service (IaaS) wird einem Cloud-Kunden die IT-Infrastruktur über das Internet bereitgestellt, in der Regel sind dies Speicher, Rechenkraft, Arbeitsspeicher und die Datenverbindung.

Speicherplatz und Rechenleistung im Netz

Unternehmen können so zu bestehender Hardware Kapazitäten hinzukaufen oder mieten, um Rechenleistung oder Speicher dynamisch zu vergrößern, ohne eigene Geräte ankaufen zu müssen. So lassen sich Kapazitäten elastisch dem Bedarf anpassen und dabei Kosten einsparen. Die Dienstleistungen im Bereich IaaS sind klar abgegrenzt und übersichtlich geregelt; man erwirbt zum Beispiel bis zu 100 Gigabyte Online-Speicher oder eine bestimmte Anzahl von Prozessoren mit einer definierten Rechenleistung.

Als Endverbraucher kennen Sie IaaS schon lange: Wenn Sie mehr Speicher für das eigene E-Mail-Postfach kaufen oder oder wenn Sie ihre private Homepage auf dem Server eines IT-Providers parken – dann mieten Sie Speicherplatz in der Cloud.

Die Vor- und Nachteile

Die Vorteile von IaaS: Man kann Kapazitäten erwerben, ohne kosten- und wartungsintensive Hardware anzuschaffen, die zudem einen Stellplatz braucht. Benötigt man den zusätzlichen Speicher nicht mehr, kann man das IaaS-Paket wieder abbestellen. Die Kosten sind überschaubar und gut kalkulierbar,  man kann sie flexibel neuen Bedingungen anpassen, nach oben wie nach unten.

Zwei mögliche Nachteile, die man bei allen Cloud-Modellen findet gibt es auch hier: Sie sind ganz vom Anbieter des Dienstes abhängig sowohl was erstens die Verfügbarkeit als solche angeht, als auch was zweitens das Tempo betrifft, in dem diese Dienste in der täglichen Praxis von den Firmenangehörigen genutzt werden.